
Edisons Phonograph
Die ersten Tonaufnahmen
Thomas Edison zeigte 1877 ein Gerät, das Töne aufnehmen und wieder abspielen konnte. Gespeichert wurde zunächst auf einem Zylinder.
Mediengeschichte
Wie wurde Musik aufgenommen, gespeichert und unterwegs gehört? Unsere Medienreise zeigt 16 wichtige Stationen – von 1877 bis heute. Auf der interaktiven Zeitschiene kannst du die Entwicklung Schritt für Schritt entdecken.

Interaktive Medien-Zeitschiene
16 Stationen zeigen, wie Musikhören immer kleiner, mobiler und digitaler wurde. Fahre über die Punkte, nutze die Tastatur oder tippe sie an.
Zum ersten Mal konnten Töne aufgenommen und später wieder abgespielt werden.
16 Stationen
Manche Geräte waren schwer wie Möbelstücke. Andere passten plötzlich in die Jackentasche. Heute steckt fast alles in einem Smartphone.

Thomas Edison zeigte 1877 ein Gerät, das Töne aufnehmen und wieder abspielen konnte. Gespeichert wurde zunächst auf einem Zylinder.

Emile Berliner setzte auf flache Schallplatten statt auf Tonzylinder. Das machte das Vervielfältigen von Musik viel einfacher.

Mit elektrischen Motoren und Verstärkern wurden Plattenspieler bequemer und lauter. Man musste nicht mehr an einer Kurbel drehen.

Röhrenradios empfingen Radiosendungen und machten Musik, Nachrichten und Hörspiele für viele Familien zum täglichen Begleiter.

Auf Magnetband ließen sich Sprache und Musik aufnehmen, schneiden und neu zusammensetzen. Das war für Radio und Studios sehr wichtig.

Kleinere Tonbandgeräte kamen in Privathaushalte. Familien konnten Stimmen, Musik aus dem Radio oder besondere Momente aufnehmen.

Die Kassette machte das offene Tonband viel handlicher. Mit Kassettenrekordern konnte man Musik hören und selbst aufnehmen.

Die Compact Cassette wurde weltweit beliebt. Musik, Hörspiele und selbst aufgenommene Mixtapes passten in die Hosentasche.

Mit dem Walkman konnte man unterwegs Kassette hören – mit Kopfhörern und Batterien. Das veränderte den Alltag vieler Menschen.

Plattenspieler wurden zu typischen Hi-Fi-Geräten. Große LPs boten viel Platz für Musik, Coverkunst und ganze Alben.

Transistoren machten Radios kleiner, leichter und batteriebetrieben. So konnte Musik mit in den Park oder an den Strand.

Der Ghettoblaster verband Radio, Kassettendeck und kräftige Lautsprecher. Er wurde besonders in Jugend- und Hip-Hop-Kultur sichtbar.

Portable CD-Player machten die Compact Disc mobil. Die Musik klang digital, aber Erschütterungen konnten die Wiedergabe unterbrechen.

CD-Player lasen Musik mit einem Laser von einer silbernen Scheibe. Titel konnten direkt angewählt werden – ohne Zurückspulen.

MP3-Dateien machten Musik sehr kompakt. Kleine Player konnten plötzlich viele Lieder speichern – ganz ohne Kassette oder CD.

Smartphones verbinden Musikplayer, Internet und Streaming. Millionen Songs sind heute über Apps erreichbar – oft ohne eigene Dateien zu speichern.

Für Schule & Zuhause
Welche Geräte mussten an die Steckdose? Welche konnten aufnehmen? Und wann wurde Musik wirklich mobil? Daraus lassen sich Rätsel, Zeitstrahlen und Arbeitsblätter machen.