← Zur Musik-Zeitreise

1930er & 1940er Jahre

Swing

Wenn die Big Band zu schwingen beginnt: Swing ist Jazz mit federndem Rhythmus, Tanzgefühl und viel Platz für musikalische Ideen.

Jazzband als Bild für SwingKüken hört Swing

Big Band

Viele Musiker, ein gemeinsamer Groove

Eine typische Big Band hat mehrere Saxofone, Trompeten und Posaunen. Dazu kommt die Rhythmusgruppe mit Klavier, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug. Arrangements sorgen dafür, dass alle zusammenpassen.

Rhythmus

Was bedeutet „swingen“?

Der Rhythmus wirkt federnd und beweglich. Gleichmäßige Noten werden nicht immer exakt gleich lang gespielt. Dadurch entsteht das typische Swinggefühl, zu dem sich wunderbar tanzen lässt.

Wichtige Namen

Wer prägte den Swing?

Viele große Musikerinnen und Musiker machten Swing weltweit bekannt.

Duke Ellington

Komponist, Pianist und Bandleader. Seine Band entwickelte einen eigenen, unverwechselbaren Klang.

Count Basie

Seine Big Band wurde für einen lockeren, rhythmisch starken Swing-Sound berühmt.

Benny Goodman

Klarinettist und Bandleader, der Swing einem sehr großen Publikum bekannt machte.

Ella Fitzgerald

Eine der bedeutendsten Jazzsängerinnen. Sie wurde unter anderem in der Swing-Zeit bekannt.

Chick Webb

Ein einflussreicher Schlagzeuger und Bandleader, dessen Orchester im Savoy Ballroom spielte.

Improvisation

Auch in einer genau arrangierten Big Band bekommen Solisten Raum, spontan eigene musikalische Ideen zu erfinden.

Radio als wichtiges Medium für Swing
Radio & Tanz

Warum wurde Swing so populär?

Radio, Schallplatten und große Tanzsäle verbreiteten Swing in den 1930er und 1940er Jahren. Tänze wie der Lindy Hop gehörten eng zu dieser Musik.

In den USA waren Schwarze Musiker zugleich von Rassentrennung und Diskriminierung betroffen. Trotzdem prägten afroamerikanische Musikerinnen und Musiker Jazz und Swing entscheidend.

Küken mit Arbeitsblatt

Zum Mitmachen

Swing hören, verstehen und ausprobieren

Das vierseitige Arbeitsblatt enthält Geschichte, Begriffe, Aufgaben und eine Lösungsseite für Lehrkräfte.